Vulkaniden

Warum diese Plätzchen im Volksmund Engels-Augen genannt werden, war mir als Kind immer schleierhaft – immerhin wären Engel mit großen, roten Augen ziemlich angsteinflößend. Daher haben meine Schwester Judith und ich sie in Vulkaniden umbenannt.Die Vukan-Plätzchen sind so ziemlich die ersten Plätzchen, die ich mich erinnern kann, selbst gebacken zu haben, gemeinsam mit meiner Oma und meinen Geschwistern. Auch an diesem ersten Adventswochenende habe ich von der ganzen Familie Fotos beim Backen in unserer Whatsapp Gruppe erhalten- offenbar hatte jeder die gleiche Idee, welche Plätzchen zu allererst gebacken werden müssten, um die Kindheitserinnerung wieder aufleben zu lassen 🙂

Zutaten:

375g Mehl

1 TL Backpulver

200g Zucker

1 Päckchen Vanillezucke

125g gemahlene Mandeln ohne Haut

250g Butter (Zimmerwarm)

Für die Füllung:

1 Glas Marmelade (am Besten ist rote Johannisbeermarmelade!)

Puderzucker zum Bestreuen

So geht´s:

Heize den backofen auf 180 Grad vor. Gib alle Zutaten in eine Schüssel und verknete sie zunächst mit einem Holzlöffel, dann mit den Händen. Lege Backpapier auf dem Backblech aus. Nimm jeweils eine Hand voll vom teig und rolle ihn zwischen den Händen, sodass eine etwa 2 cm dicke Rolle ensteht. Schneide sie in fingerdicke Scheiben und setze sie mit einigem Anstand auf das Blech.

DSC_0474.JPG

Drücke nun mit dem Finger (oder dem Ende eines Kochlöffelstiels) eine Mulde in die Mitte der Plätzchen. Sie sollte so tief wie möglich sein, ohne dass im Teigboden ein Loch entsteht. Backe die Plätzchen nun Blech für Blech, jeweil 7-10 Minuten, bis sie am Rand goldgelb werden. Wenn du sie aus dem Ofen nimmst, ist der Teig noch sehr weich und muss erst eine Weile abkühlen, bis er aushärtet.Wenn du das Blech aber schon für die nächste Fuhre brauchst, kannst du einfach das Backpapier mitsammt Plätzchen vom Blech ziehen und sie auf dem Küchentisch auskühlen lassen. Wenn alle Plätzchen fertig und ausgekühlt sind, geht es an die Füllung.

Hierfür brauchst du Marmelade, am besten eine, die etwas Säure besitzt, wie zum Beispiel Johannisbeermarmelade oder Aprikose. Ich habe das selber zwar noch nie gemacht, aber meine Cousine schwört auf Nutella-Füllung anstelle von Marmelade, das sei jedem selbst überlassen :D. Die Marmelade wird jedenfalls in einem Topf unter Rühren erhitzt, bis sie ganz flüssig ist. Anschließend wird mithilfe eines teelöffels jeweils ein Klacks in die Mulde der Plätzchen gegeben. Die Marmelade muss etwa 12 Stunden, also über Nacht, aushärten. Zu guter Letzt werden die Vulkaniden noch mit Puderzucker bestreut.

PS: Der Teig beinhaltet keine Eier…wenn ihr die Butter durch Margarine ersetzt, sind die Plätzchen sogar komplett vegan 😉

DSC_0484.JPG

 

Fertig 🙂

Advertisements

Ein Gedanke zu “Vulkaniden

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s