Gyoza

An meiner Uni gibt es einmal in der Woche einen Cultural Talk, bei dem die ausländischen Studenten Ihr Land kulinarisch vorstellen. Diesmal war Japan dran und wir haben gelernt, wie man Gyoza kocht. Auch in China und Korea gibt es abgewandelte Varianten dieses Gerichts, in Deutschland erinnern sie an Maultaschen. Das Essen eignet sich super um gemeinsam zu kochen. Viel Spaß beim ausprobieren!IMG_20160107_212011

Dauer: ca. 1 1/2 Stunden (schneller gehts zu zweit 😉 )
für ca. 30 Teigtaschen

Zutaten:

für den Teig:

170 ml Wasser
200g Mehl
Prise Salz
Pfeffer

für die Füllung:

2 Knoblauchzehen
Stück Ingwer (2-3 cm)
1 Frühlingszwiebel
1/2 getrocknete Chilischote
250g gemischtes Hackfleisch
3-4 EL Sesamöl
1 EL Sojasauce
etwas Salz

für die Sauce:

1 Frühlingszwiebel
1 Stück Ingwer (2cm)
1/2 getrocknete Chilischote
4 EL Sojasauce
1 EL Essig
1 EL Sesamöl
2 TL Rohrzucker

Zutaten:

Knete zu erst in einer großen Schüssel den Teig, in dem du Mehl, Wasser und Salz vermischst. Decke die Schüssel mit einem sauberen Handtuch ab und stelle Ihn in den Kühlschrank. DSC_1547
Schneide nun die beiden Frühlingszwiebeln, den Ingwer, den Knoblauch und hacke die Chilischote. Lege die Hälfte der Frühlingszwiebeln, des Ingwers und der Chilischote bei Seite für die Sauce. Der Rest wird unter das gemischte Hackfleisch gemischt. Würze das Ganze mit Sojasauce, Sesamöl und Salz und Pfeffer.DSC_1550

Nimm nun die Hälfte des Teiges aus dem Kühlschrank und rolle daraus „Teigschlangen“ (2,5 cm breit). Schneide davon im Abstand von 3 cm kleineTeilchen. Diese rollst du erst zu einer Kugel, bevor du diese plattdrückst, sodass etwa 10 Ø große Teigblätter entstehen. Achte darauf, dass die Blättchen in der Mitte etwas dicker sind, als am Rand. Du kannst dazu ein Nudelholz zu Hilfe nehmen und von innen nach außen den Rand dünner drücken.
DSC_1554
Nun gebe jeweils einen EL des Hackfleisches in die Mitte der Teigblätter. Klappe die untere Seite auf die obere. Nun wird der Teig „gefaltet“. Mir wurde erklärt, dass es in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Falttechniken gibt. Die Japanische Variante sieht aus, wie ein Fächer. Daszu klappt man vom linken Seitenrand zum rechten in kurzen Abständen den Teig übereinander. Das braucht etwas Übung am Anfang, wichtig ist nur, dass der Teig zusammenhält und das Fleisch an seinem Platz bleibt.DSC_1555

Nun kannst du die Gyoza in eine Pfanne mit etwas Öl geben und anbraten, sodass sie knusprig werden und das Fleisch durch ist.

Nun nur noch alle Zutaten für die Sauce in einer Schüssel anrühren. Zu dem Essen passt super ein Salat, z.B. Feldsalat und/oder Reis.DSC_1569DSC_1568

Guten Appetit! 🙂

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